Natives Olivenöl extra aus Canino

Natives Olivenöl extra aus Canino

DREIJÄHRIGES AKTIONSPROGRAMM ZUR UNTERSTÜTZUNG DES OLIVENÖLS, ARTIKEL 29 DER EU VERORDNUNG 1308/2013

Die Stärkung der Organisation und Konzentration des landwirtschaftlichen Angebot mittels Entwicklung der Erzeugerorganisationen stellt eine der vielen strategischen Aktionen dar, die die Europäische Union realisieren will, um die Verhandlungs-Asymmetrie in der Lebensmittelkette zu bekämpfen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Ölmühle der Erzeugergenossenschaft von Canino hat am 28.01.2015 mit dem Direktorialerlass Nr. G0058 von der Region Latium angenommen, die Anerkennung als  Erzeugerorganisation des Olivenölsektors erhalten, im Sinne der EU Vorschriften 1308/2013 und des Ministerialerlasses 8684 vom 11.11.2014. Die demokratische Teilnahme der Erzeuger in der Verwaltung der Genossenschaft, die Zuverlässigkeit und Bereitstellung geeigneter Verarbeitungsstrukturen, die ständige Beachtung der Konzentration des Angebots und die Verpflichtung, stets eine umweltfreundliche Bewirtschaftung der Olivenhaine zu gewährleisten, stellen die Grundvoraussetzungen dar, die es der Ölmühle der Erzeugergenossenschaft  ermöglicht haben, diese wichtige gemeinschaftliche und nationale Anerkennung zu erlangen.

Auch im Olivenölsektor sind die Erzeugergenossenschaften das Traggerüst der gemeinsamen Marktorganisation,  d.h. agrarpolitische Instrumente mit denen die Europäische Union, in Kooperation mit MIPAAF, Investitionen und Aktivitäten kofinanziert, die die Erzeugerorganisationen aktivieren können, um wirksam auf die  Hauptfaktoren einzuwirken, die jetzt und in den kommenden Jahren die Wettbewerbsfähigkeit  des Sektors beeinflussen, d.h. die Erhöhung der Qualitätsstandard des Produktes, die Senkung der Produktionskosten, die Verbesserung der Vermarktungsbedingungen und die Verringerung der Umweltauswirkungen des Olivenbaus, durch die Anwendung von Anbaupraktiken und Pflanzenschutzstrategien, die die Ökosysteme respektieren, und Verbraucherschutz gewährleisten.

Die europäische Regelung zur Unterstützung des Olivensektors findet seine Rechtsgrundlage in dem Art. 29 der EU Verordnung Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates, die die Bedingungen des dreijährigen Aktionsprogramms der Erzeugerorganisationen regelt; die Erzeugerorganisationen können in diesem Sinne Vorteile aus der europäischen Kofinanzierung ziehen.

Das Projekt basiert auf Aktionsbereichen mit den folgenden Zielen:

Ziele des “Ölqualität Projektes”

Im Folgenden listen wir die Maßnahmen unserer Ölmühle auf, um unseren Kunden ein hochwertiges natives Olivenöl extra zu garantieren

Verbesserung der Umweltauswirkungen des Olivenanbaus

Maßnahme: Ausbildung der Erzeuger über neue Anbautechniken.

Die Olivenfliege (Bactrocera oleae) ist ein Parasit, der nach wie vor eine ständige Bedrohung für den wettbewerbsfähigen und hochwertigen Olivenanbau darstellt und im Gebiet von Canino ein Klima findet, das für seine Entwicklung im Sommer und Herbst besonders günstig ist. Der durch die Fliege verursachte Schaden liegt in den Tunneln, die von den Larven in die Olivenfrüchte gegraben werden, die ihren frühen Fall, ihre Austrocknung und die Zunahme des Säuregehalts des in der Olive enthaltenen Öls verursachen. Das saisonale Beobachtungsprojekt umfasst die Schaffung eines Überwachungsnetzwerks, das über das gesamte Gebiet verteilt ist, einschließlich der Lokalisierung von Fallen, die darauf abzielen, adulte Parasiten zu fangen, ergänzt durch ein Kapillarprobenahme- und Analyseprogramm von Steinfrüchten bei den Unternehmen der assoziierten Erzeugern.

Die endgültige Qualität des Olivenöls ist eng mit dieser der Pflanze verbunden und mit der richtigen Verwaltung des Olivenhains aus der agronomischen Hinsicht. Eine tiefe Kenntnis der Physiologie der Pflanze und der modernen Beschneidungstechnik sind die Voraussetzungen für einen konkurrenzfähigen Qualitätsolivenbau.

Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Olivenanbaus durch Modernisierung

Maßnahme: Ausbildung der Erzeuger in neuen Anbautechniken

Die endgültige Qualität des Olivenöls ist eng mit der Physiologie der Pflanze verbunden und mit dem richtigen Management des Olivenhains aus agronomischer Sicht. Eine tiefe Kenntnis der Physiologie der Pflanze und modernster Schnitttechniken sind die Voraussetzungen für einen wettbewerbsfähigen und qualitativen hochwertigen Olivenbau. In dieser Perspektive sieht das dreijährige Aktionsprogramm die Durchführung von spezifischen Schnittkursen für die Mitglieder-Erzeuger vor,  sowie die Organisation von thematischen Seminaren in Zusammenarbeit mit Experten und Dozenten,  um alle Aspekte des richtigen Managements der Olivenhaine zu vertiefen.

Die Kursteilnehmer erhalten das für den Unterricht vor Ort erforderliche Schnitt-Kit und Unterrichtsmaterial, das für ein besseres Wissen über die Anbautechniken nützlich ist.

Verbesserung der Produktionsqualität des Olivenöls

Maßnahme: Verbesserung der Anbau-, Ernte-, Lieferung- und Aufbewahrungsbedingungen der Oliven vor deren Verarbeitung.

Eine effiziente, qualitätsorientierte Politik erfordert die Verbesserung der Anbaubedingungen (Pflanzenbau und Pflanzenschutz), in allen Lebenszyklusstadien des Olivenbaums mittels Gründung eines technischen Beratungsdienstes, der, in Anbetracht der neuen Verordnungen des Gesetzdekrets vom 22. Januar 2014 (PAN – Piano Azione Nazionale), das Ziel hat, die Erzeuger in Mitglieder und Erzeuger in umweltfreundlichen Anbautechniken zu beraten, um Produktionskosten zu senken, die Umweltauswirkungen von übermäßiger Anwendung von chemischen Düngern und Pflanzenschutzmittel zu senken und die Produktqualität zu erhöhen, zum Wohl und Schutz der Verbraucher.

Diese Maßnahme sieht auch eine zweite innovative Intervention, zwar: die Verteilung  von Geräten unter den Mitglieder-Erzeugern

Hersteller, um den Baumschnitt zu erleichtern und den Pflanzenwuchs besser an die maschinelle Ernte anzupassen. Die Arbeitsweise der Maschinen ist völlig umweltfreundlich, ohne Gerüche oder Geräusche, und verbessert damit die Arbeitsbedingungen der Arbeiter, sowie ihre  Arbeitssicherheit, da sie das Unfallrisiko  reduzieren.

Abschließend sieht das dreijährige Aktionsprogramm die Anschaffung von perforierten Behältern vor, um die organoleptischen Eigenschaften der Oliven von der Ernte bis zur Zustellung zu bestmöglich zu erhalten.

Maßnahme: Verbesserung der Aufbewahrung des Olivenöls und der Speiseoliven, Verwertung der Produktionsrückstände des Olivenöls und der Speiseoliven, Verbesserung der Abfüllungsbedingungen des Olivenöls.

Diese Maßnahme besteht aus zwei Interventionen: Der Verwertung der Olivenkerne  als Nebenprodukt der Olivenverarbeitung, als Brennstoff für private Abnehmer, sowie die Verbesserung der Abfüllungs- und Etikettierungsbedingungen des Olivenöls, in einem Abfüllraum, der eine Rationalisierung der Arbeitsweise erlaubt, und Bedingungen zur Lebensmittelsicherheit und  Optimierung der Anlagen garantiert.

Maßnahme: technische Unterstützung für die Produktion, für die verarbeitende Industrie, für die Herstellungsbetriebe der Speiseoliven, für die Ölmühlen, für Aspekte der  Produktqualität.

Die organoleptische und ernährungsphysiologische Qualität des nativen Olivenöls extra ergibt sich aus der Qualität der Oliven zum Zeitpunkt der Verarbeitung, aus der rein physikalischen Extraktionstechnik, sowie aus der Sorgfalt, mit der die empfindliche Konditionierung (Umfüllen, Filtrierung) und Aufbewahrung durchgeführt  werden.

Die verschiedenen Phasen der Verarbeitung können eine starke Veränderung in der Zusammensetzung des Olivenöls verursachen, infolge von einer Veränderung einiger natürlicher Komponenten der Oliven (durch Enzymaktivität und Oxidation) und zur Aufteilung der aromatischen und antioxidianten Komponenten zwischen ölige Phase, fest-kolloidales Matrix der Olivenpaste und Fruchtwasser. Die Qualität eines Olivenöls nativ extra kommt aus der Prüfung drei Aspekte: Rohstoff (Oliven), komplettes Extraktion-Prozess, Aufbewahrung. Die Temperatur und die Dauerzeit der Olivenpaste in der Brechmaschine sind Schlüsselparameter fuer die Qualität der Oliven und, auch wenn sich nur kleine Veränderungen der optimalen Werte eintreten, könnten es oxidativen Prozessen und Mängel auftreten. Im Verhältnis zu diesen Aspekten, sieht das Projekt die Aktivierung eines technischen Dienst vor für die Verarbeitungsanlagen, mit der Idee der Arbeiter zu helfen in der Aktivitäten, die mit dem Produktionsprozess verbindet sind, zu optimieren und die möglichen Schwierigkeiten und Fehlfunktionen, die die Qualitätsstandard gefährden könnten, zu entgegenwirken.

Das zweite Eingrefen hat eine graduelle Umsetzung der Planung der Pressen und Prüfung der Anlieferungsstellen der Oliven als Zweck. So kann man die Produktmasse, die während der Kampagne zu den Auslandenstellen kommt stets prüfen, und die Pressenaktionen optimieren, indem es gesichert wird, dass die Verarbeitung der Oliven innerhalb max. 24 Stunden nach der Ernte stattfindet. Dieses Eingreifen wird während des Dreijahreszeitraums realisiert. Es handelt sich um eine graduale Anpassung der funktionellen Hardware/Software für die Implementierung der Auslandenstellen, Kodierung der Ausladungen, Prüfung und Verwaltung der Lagerung und der Pressen, um eine konstante Überwachung der Verarbeitungsbedingugen und Lagerung der Oliven und Olivenöls zu sichern, indem man die Lieferung und Sammeln verwaltet.

Nachverfolgung, Zertifizierung und Qualität des Olivenöls

Maßnahme: Erstellung und Management von Zertifizierungssysteme der Qualität auf der Basis von einem System der Risikoanalyse und Kontrolle kritischer Punkte.

Die von der Ölmühle zum Schutz und zur Gewährleistung der Verbraucher aktivierten Qualitätsrichtlinien werden durch die praktische Anwendung von zwei freiwilligen Qualitätszertifizierungsstandards ergänzt, die auf einem Risikoanalysesystem und kritischen Kontrollpunkten in Bezug auf die internationalen IFS- und ISO 22000 Standards basieren, mit dem Ziel, die Produktionsprozesse in den Mahl- und Verpackungsbetrieben von Canino nach akkreditierten Verfahren zu überwachen, um den Verbrauchern auch durch einen systematischen Analyseplan des Unternehmens umfassende Garantien hinsichtlich der Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsaspekte unseres nativen Olivenöls extra zu geben.

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